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Es werden Posts vom Juni, 2016 angezeigt.

Rückblick und Abschied

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An letzten Donnerstag im Monat sammelt Birgitt vom Blog Erfreulichkeiten die Monatscollagen. Der Junimonat ist für mich der schönste Monat im Jahr. Die Abende sind am längsten und das passt wunderbar zu den vielen Geburtstagen in meiner Familie. Ich liebe es, Abends noch mal durch den Garten zu streifen, wenn ein heißer Tag erträglich geworden ist, wenn die Rosen üppig blühen und die Insektenwelt schwer mit Pollen bepackt von Blüte zu Blüte taumelt. 
Sogar der Gebänderte Pinselkäfer war mal wieder im Bergblumengarten zu Besuch. Es  ist ein Rosenkäfer, der Gebirgsgegenden mag.  Hier bevorzugt er die duftende historische Rose Mme Hardy.

.....gefolgt von der Geburtstagsmonat-Collage

Der Juni war ein Monat mit vielen schönen Erlebnissen und reichlich Fotografieren u.a. im Göschenhaus in Grimma zum 80. Geburtstag meines Vaters,

......in der Mineralogischen Sammlung Deutschlands im Krügerhaus der Terra Mineralia,

....bei einer Naturgartenveranstaltung der kleinen Naturdetektive des NABU Fr…

Pflanztöpfe mit historischem Ambiente

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Das Städtchen aus dem 12. Jahrhundert hat in der Altstadt einige wunderschöne Innenhöfe zu bieten. Viele der historischen Häuser besitzen grüne Hofgärten, die man von der Straßenfront aus gar nicht ahnt. Herrlich, vor allem in den Sommermonaten, wenn die Höfe dann auch noch kulinarisch genutzt werden....da fallen mir gerade 3 bis 4 sehr schöne Biergärten ein.
Einen möchte ich euch heute für Lottas Fotoprojekt 'Bunt ist die Welt' #78 vorstellen und falls ihr mal das Städtchen besucht, solltet ihr unbedingt dort vorbeischauen. Es ist die Essbar im Handwerkerhof in der Burgstraße, nur wenige Schritte vom Schloss Freudenstein entfernt.

Da das Juniwetter so toll war, zählt der Platz zu meinen Sommer-Lieblingsplätzen in der Stadt. Die alte Mauer aus dem hier üblichen Gneis wird vom Efeu berankt.

Überall gibt es hübsch bepflanzte Gefäße mit Blumen und Kräutern. Der Olivenbaum (rechts) hat in einer alten Emailleschüssel Platz gefunden.

Von der Straßenseite fällt das Restaurant gar ni…

Lost Places #6 - Spritfabrik Stölzner Freiberg

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An der Brander Straße 12 in Freiberg fahren täglich unzählige Autos vorbei.
Ein Gebäude, das schon über hundert Jahre zum Stadtbild der Gegend hinter dem Bahnhof gehört.
Ein Lost Place, der schon wichtigere Zeiten gesehen hat. 
Das Produktionsgebäude der ehemaligen Spritfabrik Gustav Stölzner stammt ungefähr aus dem Jahr 1910 sagt die Liste der Kulturdenkmäler Freibergs, obwohl die Firma schon im 19.Jahrhundert gegründet worden ist.

Heute wird das vordere Wohnhaus (links) bewohnt und im hinteren Teil der Firma gibt es noch einen Reifenservice. Das Fabrikgebäude rings um den Turm steht leer.


Neue Bepflanzung neben alter


Man findet geschichtlich nicht viel darüber im Internet. Auch meine Freiberg-Bücher über alte Industrie in Freiberg enthalten diese Firma nicht. Ich müsste vermutlich mal einen alten Freiberger zu dem Thema ausfragen.

Beim Googeln wird man nur fündig, dass ein ehemaliger Mitarbeiter der Spritfirma Stölzner sich selbständig gemacht hat und die Getränke-Firma Schneider&a…

Gartenplan gezeichnet

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Schon längst wollte ich mal meinen Garten zeichnen, denn meistens kann man sich aufgrund der Fotos doch nicht vorstellen, wie der Garten aufgeteilt ist. Große Gartenansichten sind bei mir fast nicht möglich, da ich inzwischen ringsum von Häusern umgeben bin. Richtig schwierig ist nun auch noch der Blick auf mein Schmetterlingsbeet geworden, seit der Nachbar dort die Fichten gefällt hat.
Heute also mal ein erster Entwurf von Haus und Garten. Die Himmelsrichtung habe ich mit eingezeichnet. Norden liegt also in der rechten unteren Ecke.


Es ist nur ein grober Überblick, denn natürlich wächst in den einzelnen Beeten viel mehr, als nur das genannte. Die meisten größeren Gehölze sind aber enthalten. Das Grundstück hat noch einen großen Teil am Hang, im Nordosten, den ich nicht mitgezeichnet habe und wo auch der Apfelbaum und ein Kirschbaum stehen. Fürs erste soll das aber reichen.
Da gerade Rosenzeit ist, fangen wir heute mal mit dem Blick von der Terrasse C in Richtung Pergola (15) an. Dor…

Leipzig bei Nacht - Heimat Teil 2

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Heimat ist nicht unbedingt dort, wo man zu Hause ist. Auch wenn das neue Zuhause einen neue Heimat werden kann. Jeder empfindet das anders. In unserer Familie ist es typisch, dass der überwiegende Teil seine Heimat verlassen musste, sei es wegen Vertreibung aus Schlesien, wie bei meinem Vater oder bei meiner Mutter, weil sie meinen Vater kennengelernt hat oder wie bei uns aus beruflichen Gründen. Manchmal beneide ich schon meine Geschwister, die immer in Leipzig bleiben konnten.
Sie haben das Umfeld, dass sie geprägt hat, und wo sie aufgewachsen sind, nie verlassen. 


Andererseits möchte ich auch die Erfahrung nicht missen, etwas mehr von der Welt gesehen zu haben....da zählt auch der einjährige Aufenthalt in Indien unbedingt dazu. Er hat mich sehr geprägt für meine heutige Lebensweise. Das ist eine andere Nummer, als dort nur seinen Urlaub zu verbringen.


Leipzig ist eine moderne und auch im ständigen Wandel befindliche Stadt. Viele junge Menschen möchten dort bleiben, nachdem sie an …