Lost Places #3 - Zittau Altes Zollhaus

Normalerweise sammele ich Fotos von Lost Places aus Freiberg, aber diesmal liegt mir ein ganz besonderer Ort in Zittau am Herzen.
Es ist nicht irgendein Lost Place, sondern mein eigener, ganz persönlicher verlassener Ort.
Während meiner Studienzeit in Dresden hatten wir eine kleine Wohnung am Studienort meines Mannes.
Er musste aus dem Wohnheim ausziehen, da man dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni nicht mehr wohnen durfte. Das ganze spielte sich 1989/90 ab und Wohnraum war immer noch sehr knapp. Die wenigen verfügbaren Wohnungen waren im katastrophalen Zustand...heute würde der Tierschutzverein kommen, wenn man seine Katze so wohnen lassen würde.....:-)

Letztes Jahr waren wir mal wieder dort schauen....leider war nicht mehr viel übrig und die obere Etage, in der wir gewohnt haben, auf Nimmerwiedersehen verloren.

Februar 2015

Wir waren gerade auf der Durchreise zu unserem schönen Ferienort im Riesengebirge, als sich uns dieser erschütternde Anblick bot. Das Gelände war großräumig abgezäunt und ich musste die Fotos durch den Maschendrahtzaun machen. Das beobachtete ein Mann, der gerade auf seinem Sonntagsspaziergang unterwegs war und er fragte mich natürlich, warum ich diese Mauerreste  fotografiere.
Man sieht ja nicht viele Menschen, die Ruinen fotografieren.....:-)



Er erzählte mir, dass nach einem großen Brand das Gebäude schwer geschädigt wurde und anschließend der Rest in sich zusammenviel.
Aber er machte mir Hoffnung, dass die denkmalgeschützten Fenster in einem neuen renovierten Gebäude zu sehen sein würden. Ich glaube, er mochte dieses Haus auch sehr und fand seinen Untergang sehr traurig.....meinen Gemütszustand konnte ich gar  nicht beschreiben....
Ich lasse die Fotos auch erstmal so schief, wie ich sie fotografiert habe...ich konnte mich damals gar nicht richtig konzentrieren....und ich konnte nur das Objektiv durch den Maschendraht schieben.



Ich kann mich noch gut an unseren riesengroßen Schlüssel erinnern, mit dem wir durch die Tür mussten. Findet man heute überwiegend in alten Burgen und Schlössern.
Dieses große Teil zu verlieren, war fast ausgeschlossen....

Wir wohnten unterm Dach mit Zimmern, die von einem riesigen Gemeinschafts-Flur abgingen.
Denn ursprünglich war das Gebäude ein Altes Zollhaus.

Für alle, die jetzt schnell auf Google Maps springen müssen...Zittau liegt im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen.



Wir hatten alte Kachelöfen in den Zimmern, für die man vom Hinterhof die Kohlen bis unters Dach schleppen musste....natürlich ohne Fahrstuhl.

Auch der Umzug gestaltete sich nicht einfach. Erst mussten große Leitern beschafft werden, um an die Decken heranzukommen...die genauen Maße habe ich leider nicht mehr im Kopf.
Das Dach über unserer Wohnzimmerdecke war zum Glück trocken...:-)
Mein Mann hatte allerdings nachts öfters Alpträume, dass es aufs Betttropfen würde.

Unsere beiden Nachbaromis kamen ein paar mal jammernd bei uns vorbei. ob wir ihnen nicht mal wieder das Dach über ihrem Wohnzimmer reparieren könnten....es tropfte auf den Fernseher.

Schade, dass ich davon kein Foto habe, aber Omi Nr. 1 hatte tatsächlich einen Regenschirm über dem TV-Platz.....:-) Damals war das natürlich nicht zum Lachen.

Zittau, Altes Zollhaus, Herwigsdorfer Straße 2

Wenn wir duschen oder Baden wollten, mussten wir einen großen Badeofen anheizen, um nicht in der kalten Badewanne zu erfrieren.
Die Toilette hatten wir in WG mit Omi Nr. 2, eine ganz liebe Frau, die aus dem Sudetenland vertrieben war.
In der Küche heizten wir mit einem alten Kohleherd, wie aus Omas Zeiten.
Na ja, ich war ja froh über diese Wohnung, denn unsere Freunde hatte es schlimmer erwischt....ein Plumpsklo auf halber Treppe.....:-( Und in Zittau ist es ähnlich kalt, wie in Freiberg.

Das folgende Foto stammt von einem Zittauer Fotografen, der mir netterweise die Erlaubnis gegeben hat, es zu veröffentlichen.

Hier sieht man doch tatsächlich, wo wir oben rechts gewohnt haben. 
Die Aufnahme stammt aus der ersten Zeit nach dem Brand.

Quelle Mario Israel  Zittau
Hier könnt ihr lesen, was mit dem Haus passiert ist. Es gibt wunderbar gruselige 360° Fotos eines Fotografen, der sich Jens Ruppert nennt und seinen Bericht dazu:

Die Ruine des alten (ehemaligen) Zollhauses in Zittau, lange Zeit leerstehend fiel dann einer Brandstiftung zum Opfer. Das komplette obere Dachgeschoss ist ausgebrannt, dadurch dem Regen preisgegeben. Nach und nach, wie hier auf dem Foto zu erkennen, brechen die Decken durch. Man hört, wenn nur leicht der Wind geht, ein beständiges Knacken und Rieseln im Inneren. Im Nachgang des Fotos wird man sich des Risikos erstmal bewusst.


Es gibt auch andere Fotografen, die den Ort zum Fotoshooting nutzen....

Laut diesem Bericht muss der Brand am 24. August 2007 gewesen sein.

Es gibt sogar ein YouTube-Video darüber, dass ich hier aber nicht teilen möchte...zu traurig.

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Inzwischen habe ich ein Bloggerin gefunden, die in Zittau in einer alten Villa wohnt, die sie schrittweise renoviert...:-)
Jana vom Blog Villa mit Türmchen hat für mich ein ganz aktuelles Foto gemacht und stellte fest, dass die Ruine nun ein Carport für Baufahrzeuge geworden ist......???


Februar 2016

Ich hoffe ganz sehr, liebe Jana, dass du noch die Zeit findest und die alte Mandau Kaserne hier verlinkst. Dieser berühmte Zittauer Lost Place war Bestandteil unserer Fotoausstellung im Schloss Freudenstein über die Industriearchitektur in Sachsen.

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In Memorian....Zittau, Herwigsdorfer Straße 2, Altes Zollhaus.

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Hier unten dürft ihr euch jetzt wieder zahlreich verlinken. Ich freue mich schon auf eure Beiträge.




Kommentare

  1. Liebe Siglinde,
    mir macht es nichts aus, wenn die Fotos mal schief sind, finde ich aber nicht, dass sie das sind. Manchmal geht es auch nicht anders.

    So ging es mir mit meinem nächsten Projekt bei dir, es ist eine Schade, wie man die Gebäude verkommen lässt und manchmal denke ich wer das wohl angezündet hat.
    Da kann man schon spekulieren.

    Man erinnert sich gerne an die ersten Wohnungen, in denen man seinen gemeinsamen Lebensweg angefangen hat.
    Obwohl ich so nicht mehr wohnen möchte.

    Modernisieren ist machmal halt auch besser, als zu renovieren. Schade eigentlich.
    STeht das Gebäude unter Denkmalschutz oder Erhaltungssatzung?

    Jetzt ärgere ich mich ein wenig, dass ich meine Köpenick nun schon im letzten Lost Places veröffentlich habe. So kurz vor dem Neubeginn.
    Aber ist nun mal so, die Fabrik darf dann im neuen Lost Places rein. Und noch einiges mehr.

    Mit lieben Grüßen Eva

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    1. Ich bin es nochmals Sigrun,
      kennst du dich in Torgau aus? Oder, wer kann mir zu Torgau und speziell zu der Festung Fort Zinna etwas sagen, bzw. ein Bild zeigen.

      Lieben Gruß Eva
      habe mich nochmals mit dem Köpenick verlinkt, vielen Dank.

      LG Eva

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  2. das ist wirklich eine sehr traurige geschichte von einem wunderbaren gebäude! ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dir das sehr nahe geht. als ich das letzte mal in k. in dem vorort war, wo ich aufgewachsen bin, hätte ich auch nur heulen können. die ganze gegend meiner kindheit war in neubaugebiete (plural!) umgewandelt worden und nichts von all den schönen ecken, wo wir gespielt und abenteuer erlebt haben, war mehr vorhanden.
    mein mann und ich haben übrigens während unseres studiums in göttingen ende der 70er ebenso wie ihr in zittau gewohnt. das erste zimmer (12 m²) lag auch unterm dach. das klo war auf dem hof in einem anbau. waschen mussten wir uns auf dem flur mit anderen studis in einem eisernen waschbecken mit kaltem wasser. zum duschen gingen wir ins schwimmbad. die zweite winzige "wohnung", in der wir danach 4 jahre lebten, hatte kohleöfen, klo und "bad" eine treppe tiefer auf dem flur für 3 parteien. die "küche" war ein abstellraum mit einer kochplatte. aber wir haben dort unglaublich gern gewohnt, es war mitten in der altstadt und nach und nach zogen auch freunde in dieses haus. ich werde noch jedes mal wehmütig, wenn ich dort vorbeigehe und an unsere vielen fêten auf dem hof denke.
    heute ist es natürlich schicki-micki renoviert, wie die meisten fachwerkhäuser in dieser gegend und studenten können sich dort eine wohnung nicht mehr leisten.
    aber immerhin ist es kein lost place!
    herzliche grüße von mano

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  3. Was für ein wunderbarer verlassener Ort...gerade weil so viele Erinnerungen daran hängen. Du hättest ihn nicht gezeigt, wenn er jetzt top-saniert dastehen würde...mit teuren Eigentumswohnungen...;-). Vom Haus meiner Studentenzeit stehen nicht mal mehr die Grundmauern...der ganze Straßenzug ist kaum wiederzuerkennen...lauter Neubauten.
    Ich mag deine Aktion sehr! Liebe Grüße, Lotta.

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  4. was für´ne geschichte!! kann mir deine erschütterung gut vorstellen!!!
    ich wohne ja mittlerweile wieder so - nur dass mir das ganze haus allein gehört und der badeofen so durchgerostet war dass er durch einen boiler ersetzt wurde..... und ganz ehrlich - ich will gar keine zentralheizung mehr! das klima ist besser und die holz&kohlenbeschaffung hält fit und aktiv. und auf feuer (z.z. propangas, die küchenhexe muss noch restauriert werden) kochen schmeckt 100x besser als elektro/ceran/induktionsherd.
    feine sache deine aktion - innehhalten und nachdenken haben ja noch nie geschadet! :-)
    xxxxx

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  5. Liebe Sigrun,
    deine Geschichte zu eurem alten Wohnhaus macht mich auch traurig,denn es ist ja schließlich ein Teil deines Lebens!
    Ich kann mir bildlich vorstellen,wie es damals bei euch war.Du hast so schön davon erzählt.
    Lotta hat recht,man hätte bestimmt eine Luxusimmobilie daraus gemacht heutzutage.
    Das ist hier momentan auch sehr "in"...
    Schön von Jana,daß sie den Ort nochmal für dich besucht hat!
    Ganz liebe Sonntagsgrüße von
    Kristin

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  6. Welch berührende Geschichte! Dein persönlicher Bezug zum Gebäude macht den Post einmalig und ich kann mir gut vorstellen, was du da empfindest.
    Ich habe im letzen Mai auf der Reise nach Görlitz länger auf dem Bahnhof in Zittau gestanden und die vielen, vielen alten Lagergebäude aus Holz bedauert, die auch der Zerfall preisgegeben sind. Allerdings findet man ähnliche Szenerien hier im Westen auch, wenn man durchs Ruhrgebiet fährt. Da sehen selbst die Bahnhöfe von größeren Städten wie Wuppertal deprimierend aus...

    Einen schönen Sonntag!
    Astrid

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  7. ...die Beschreibung eurer Wohnsituation, liebe Sigrun,
    erinnert mich doch sehr an meine erste eigene Wohnung damals in Dresden...auch unterm Dach juchhe mit schönem Blick nach Dresden...später war ich mal dort, als ein Handwerker das Haus gekauft und ausgebaut hat...der hat mir einiges gezeigt, was da am Dach morsch war und mir durchaus hätte auf den Kopf fallen können, aber ist ja alles gut gegangen und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt...trotz Klo halbe Treppe mit dem Nachbarn (da wäre mir eine liebe Omi lieber gewesen ;-)) und Bad mit Badeofen und Wanne im Keller, welches ich fast nie genutzt habe...zwischen den Oberlichtdoppelfenstern hatte ich mit Makramee, Trockenblumen und Perlen ein "Kunstwerk" stat Gardine installiert, welches immer noch drin war, weshalb der neue Hausbesitzer auch so erfreut mir alles gezeigt und erklärt hat...kennst du das Lied unterm Dach von Gerhard Schöne? das habe ich für meine Umzugsanzeige in die Dresdner Wohnung verwendet, denn so habe ich mich dort gefühlt...
    na jetzt texte ich dich mit meinen Erinnerungen zu und wollte doch eigentlich nur schreiben, wie schade es ist, dass das Haus in Zittau so verfallen ist...es scheint sehr schön gewesen zu sein, die Fenster gefallen mir gut...

    wünsche dir noch einen schönen Sonntag,
    lieber Gruß
    Birgitt

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  8. Ein bedauernswerter Platz, wohl wirklich ein lost place? Deine ganz persönlichen Erinnerungen und Gefühle hast du so schön beschrieben... Die ersten "Nester" zu zweit sind ohnehin was ganz Besonderes... Als ich nach 1990 mal in Berlin auf Studentenpfaden spazieren war, fand ich meine ganze alte Fakultät abgerissen... War ja auch nur ein "Flachbau", der musste nun weg und die Theologie wohnt heute wieder uni-standesgemäß. Dennoch, es war halt unser studentisches "Zuhause" und ich höre heute noch die Fußböden knacken und die Straßenbahn vorbeifahren. Liebe Grüße Ghislana (hab auch einen Platz im Auge, mal schauen, ob ich die Zeit finde)

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  9. Ach, das waren noch Zeiten, liebe Sigrun! Daran erinnere ich mich noch gut. Damals waren meine beiden Großen noch klein. ;-) Und diese großen Schlüssel kenne ich auch noch, habe sogar mal eine Zeitlang solche Schlüssel gesammelt. ;-)
    Tja, das waren Zustände, die Du beschreibst! Meine Kinder kennen die DDR nur noch vom Hörensagen. ;-) Da habt Ihr ja was mitgemacht!
    Bei uns war es nach dem Krieg auch nicht viel besser. Ganz lange gab es auch noch Wohnblöcke mit Toilette eine halbe Treppe tiefer und wenn überhaupt Bad, dann nur im Keller ein Gemeinschaftsbad. Die Badeöfen wurden kohle- oder holzbeheizt. Und ein Plumpsklo kenne auch ich noch. ;-) Und kalt war's im Winter ... zum Renovieren war oft kein Geld da oder in Eigenregie dauerte es sehr lange, weil Zeit und Kraft fehlten.

    Schade um das schöne Gebäude! Carport .... was man so für Ideen hat ... aber diese luxuriösen Immobilien mit nur noch der antiken Fassade davor sind auch nicht das Wahre, so eine Fassade hatte ich unlängst ja in Koblenz fotografiert. Das ist DAS Gebäude dann doch nicht mehr - nurmehr ein Abklatsch!
    Unsere Stadt ist ja zum einem Großteil zerbombt worden - da gab es auch viele schöne alte Gebäude, die ich gern einmal in Natura gesehen hätte. Der Mensch wird wohl leider nie klug!

    Schade auch um solche Gebäude, weil heute so ja nicht mehr gebaut wird. Selbst bei Nachbauten von Gebäuden, wie unserer "Alten Waage" sieht das Ganze nicht mehr so aus wie im Vorigen Jahrhundert oder noch eher erbaut. ;-)

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend
    Sara

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  10. Das ist wirklich schade, dass das alte Gebäude dem Verfall preisgegeben ist. Bei uns ist jetzt eine ganz neue Methode des Denkmalschutzes "in"! Ein uraltes Bauernhaus wird mit einem neuen "Ziegelmantel" umbaut! Ich frage mich, was da noch von dem alten Haus übrig bleibt!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  11. Liebe Sigrun,
    das ist eine tolle Geschichte geworden.
    Ich finde es so persönlich, wie du berichtest, man kann es tatsächlich miterleben.
    Ich habe zu dieser Zeit übrigens in einem gemütlichen Umgebindehaus in Grossschönau gewohnt. Dort haben meine Eltern Anfang der achziger Wasser-WC's eingerichtet.
    Am Kachelofen haben wr gern gesessen,besonders, wenn wir erfroren vom Skifahren kamen. Damals gab es ja hier noch Schnee.
    Das alte Zollhaus kannte ich vorher noch gar nicht. Ich bin selten hinterm Bahnhof.
    Es hat mich ganz schön berührt. Auf der Werbung zur Vermietung war ja eine alte Zeichnung zusehen, wie es einmal aussah. Ich weiss bis heute noch nicht, ob das gut oder schlecht ist, dass von dem einst herrschaftlichen Gebäude heute noch so viel da ist, dass es für eine Carportummantelung reicht. Wenigstens die schöne alte Tür hätte einen akzeptableren Platz verdient.
    In Zittau gibt es viele wunderschöne Gebäude, die leer stehen und dabei wurde und wird ja auch schon sehr viel gemacht. Mir tut es weh, wenn ich die Gebäude verfallen sehe, aber andererseits, weiss ich auch, wie schwer und teuer es ist, sie zu erhalten. Ich hab selbst das ganze Wochenende Fenster abgeschliffen, um unsere schönen alten Bleiglasfenster reparieren zu lassen.
    Ja, mit der Mandaukaserne ist das auch so ein Ding. Erhalten ist nahezu utopisch, selbst der Abriss kostet Millionen und was bleibt dann? Eine Teillösung - wo anders lässt man auch Ruinen stehen und nutz sie stilvoll? Ich muss mir noch überlegen, wie ich sie zeige. Man soll ja auch nicht denken, ganz Zittau ist ein Lost Place.
    Ich bin sehr froh nach zwanzig Jahren an verschiedenen Plätzen in Deutschland wieder hier zu sein. Gerade für Familien ist es eine wunderbare Gegend. Und es gibt wunderschöne Häuser für Individualisten :).
    Eine schöne Woche für dich, Jana

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  12. ein stück *geschichte* und das gebäude hatte eine sehr schöne façade *
    ... der *ostercactus* blüht zu der osterzeit und es gibt eine andere sorte die ich auch habe die zur weihnachtszeit blüht * diese sind nach genauem hinsehen nicht gleich.
    dieser ältere cactus habe ich *gerettet* er war im winter draussen in einem garten und mit dem grösseren frost wäre er sicher eingegangen.
    liebe grüsse

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  13. Das ist ein ganz besonders schöner persönlicher Post geworden. Es ist sehr schade um das Gebäude - und dann auch noch Brandstiftung - übel!
    Wäre schön, wenn die Fenster noch genutzt würden, wäre auch gut, wenn man die Nutzung als Carport vielleicht auch noch ändern würde. zumindest der untere Teil sieht ja noch stabil aus.
    Ich kann deine Gefühle gut verstehen. Mir begegnen oft im Alltag Orte, die ich aus Kinder- und Jugendzeit kannte und sie jetzt so völlig anders genutzt werden bzw. abgerissen werden oder wurden. Das aktuelle Beispiel ist der Straßenbahnhof Tolkewitz, der war von einem auf den anderen Tag einfach weg. Es entsteht jetzt ein großes Schulzentrum dort - das ist toll. Aber ich hätte mir gewünscht, dass man diese spezielle Architektur irgendwie mit eingebunden hätte...
    Liebe Grüße

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  14. Wie erschütternd muss es erst sein, wenn man in solch einem Gebäude gelebt hat.
    Herzlichst Ulla

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  15. Es ist so traurig, wenn solch wunderschönen und erwürdigen Gebäude dem Untergang geweiht sind. Da wurde soviel Leben darin gelebt, geliebt, gelitten und geweint, gefeiert und geboren. Diese ganzen Erinnerungen gehen unter mit einem Gebäude wie diesem. Ich muss auch mal die Augen nach solchen Gebäuden Ausschau halten - und hier mal mit teilnehmen - finde ich wirklich toll diese Aktion. Und wenn dann die Geschichten dahinter noch bekannt sind und nachdenklich machen - wunderbar. Lieben Dank fürs Zeigen. LG Marion

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  16. Ein sehr schön geschriebener Post, auch wenn mir das Herz ein wenig schwer wurde. Es ist doch eine Schande, wenn solch alte Gebäude so verkommen, gerade wenn man mit ihnen Erinnerungen an gute wie schlechte Zeiten verbindet.
    Ich freue mich immer auf deine Lost Places Posts. Und ich kriege es auch noch gebacken mal einen einzureichen,das hatte ich Dir ja versprochen, liebe Sigrun :)

    Liebe Grüße
    Anna

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  17. Sowas ist immer so traurig, wenn das Herz dran gehangen hat und viele Erlebnisse damit verknüpft sind.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  18. Liebe Sigrun,
    nun hab' ich auch noch teilgenommen - ich hoffe, es ist so in Deinem Sinne - denn das Haus als solches existiert eigentlich nicht mehr, nur noch ein Teil davon. ;-)

    Viele liebe Grüße
    Sara

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  19. Schöne und zugleich so bedrückende Fotos von Dir und den anderen. Und ja "gruselig" beschreibt das eine Foto sehr genau!
    Heute habe ich mal mit dem Schachtgebäude inmitten einer Wohnsiedlung mitgemacht.
    Schöne Aktion, liebe Grüße und ein sonniges Wochenende
    Kirsi

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  20. Zuerst mal: eine tolle Aktion, Lost Places zu sammeln. Wann immer ich kann, werde ich teilnehmen, aber lesen werde ich hier immer darüber. Lost Places sind faszinierend und am liebsten würde ich überall reingehen.

    Dein Zittauer 'Lost Place' ist natürlich ganz besonders, weil du eine persönliche Beziehung dazu hast, Erinnerungen. Da ist es natürlich besonders traurig, dass von diesem schönen Gebäude nur noch so wenig übrig ist.
    LG unbekannterweise,
    Ingrid

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    1. Liebe Ingrid, sehr gerne, ich freue mich, wenn du teilnimmst...:-) LG Sigrun

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  21. hab mich dazu gesellt..
    ich dachte schon es ist beendet ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Das bleibt immer den ganzen Monat offen, bis das neue Projekt startet. Vielen Dank fürs Verlinken.
      LG Sigrun

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  22. dann noch eines dazu ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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